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From: Thomas Gandow <gandow@is.in-berlin.de>
Newsgroups: de.soc.weltanschauung.scientology
Subject: [Fwd: PM des DZB: Scientologys
Salman Rushdie in Deutschland]
Date: Fri, 18 Oct 2002 14:10:17 +0200
Organization: Dialog Zentrum Berlin
Lines: 163
Message-ID: <3DAFFA29.8080909@is.in-berlin.de>
Reply-To: gandow@dialogzentrum.de
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DIALOG ZENTRUM BERLIN
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PRESSEMITTEILUNG vom 18. Oktober 2002 (d)
Scientologys Salman Rushdie in Deutschland
---------------------------------------------
Gerry Armstrong eröffnet neue Website mit der er der Scientology-
Unterdrückung
trotzt: www.gerryarmstrong.org
"Ka-ching! Ka- ching! Ka-ching!"
http://www.gerryarmstrong.org/50grand/introduction.html
- Das US-Unternehmen Scientology will jedes Mal, wenn Gerry Armstrong
seine Cult-
Erfahrungen mit Scientology erwähnt, 50.000 US-Dollar kassieren...
- Jede Person, der er in irgend einer Weise gegen Scientology hilft -
"ka-ching!"
- $50, 000.
- Jedesmal, wenn er irgend eine Scientology-Organisation erwähnt,
irgendeine
von ihren Front- Organisationen, irgendeinen von ihren Direktoren,
Angestellten,
Mitarbeitern, oder gar L. Ron Hubbard, den Cult-Gründer und Schö
pfer
ihrer "Heiligen Schriften -- ka-ching! - $50,000.
- Wenn Armstrong auch nur einen ihrer auf ihn angesetzten
Privatdetektive erwähnt,
ihre verdeckt arbeitenden Geheimdienstagenten oder auch nur irgendeinen
ihrer
hunderte von Rechtsanwälte - ka-ching! - wieder 50 Tausender.
Und Scientology hat eine neue 10-Millionen-Dollar-Klage gegen ihn
eingereicht
um den grotesken Wert zu unterstreichen, den sie Armstrongs Worten
beimessen.
http://www.gerryarmstrong.org/50grand/legal/a7/complaint-cv021632.html
Dies ist der fünfte Prozeß , den Scientology gegen ihn
anstrengt,um
die "50.000-Dollar-pro-
Äußerung-Strafe" zu vollstrecken und zu kassieren.
Die Scientologen vertreten die Ansicht,
- daß sie Armstrong körperlich attackieren können - was
Scientologen
auch mehrfach getan
haben -, ohne das Armstrong darüber reden darf;
- daß sie ihn verklagen können, ohne das Armstrong darauf
reagieren
darf;
- daß sie verdeckte Geheimdienstoperationen gegen ihn laufen
lassen können,
und Armstrong darf darüber nicht einmal die zuständigen
Behörden
informieren;
- daß sie ihn verleumden können http://www.gerryarmstrong.org/50grand/cult/index.html, ohne das
Armstrong
die Verleumdungen widerlegen darf;
- daß sie ihn mit dem falschen Vorwurf von Straftaten verfolgen
lassen
http://www.gerryarmstrong.org/50grand/cult/osa-ltr-fsb-2001-04-20a.html, ohne das Armstrong sich dagegen verwahren darf;
- und daß ihn Scientologen sogar "völlig zerstö
ren"
können ohne das Armstrong ein einziges Wort zu seiner Verteidigung
sagen
darf.
Scientology vertritt den Standpunkt, daß jeder ihrer Direktoren,
Angestellten,
Mitarbeiter, Agenten und Rechtsanw lte über Armstrong sagen kann, was
auch
immer sie wollen, wie falsch und pervers auch immer, und daß
Armstrong auf
all dies nicht antworten dürfe.
Wenn Armstrong aber reagiert, dann soll er zus tzlich dazu, daß
er Scientology
50.000 US-Dollar pro Antwort zahlen muß , auch eingesperrt und mit
Geldstrafe
belegt werden.
http://www.gerryarmstrong.org/50grand/legal/a4/ord-contempt-1997-06-
05.html,
http://www.gerryarmstrong.org/50grand/legal/a4/ord-contempt-1998-2-20.html
.
Armstrongs Position dazu ist, daß die Scientology-Organisation,
die ihn
mit gerichtlicher Hilfe daran hindert, auf ihre Angriffe zu reagieren, und
die
ihn mit Gefängnis und Geldstrafen belegt, wenn er es wagt zu
antworten, damit
eine neue Art von Sklaverei geschaffen hat - mit Unterstützung der
US-Regierung
unter flagranter Verletzung ihrer eigenen Verfassung.
Armstrong stellt fest: Die USA gewähren der Scientology-
Organisation offiziell
den Status und die Privilegien einer Religion. Damit ist das, was dieser
Cult
ihm mit Unterstützung der US-Regierung antut, vergleichbar damit,
daß
man jemanden mit Gefängnis oder Geldstrafe bestrafen würde nur
weil
er Christus oder Gott erwähnt oder weil er ber seine religiösen
Erfahrungen
in der christlichen Religion spricht.
Kein US-Gericht würde sich dazu versteigen, jemanden ins Gefä
ngnis
zu werfen oder jemanden mit Geldstrafen zu belegen, weil er über
seine religiösen
Erfahrungen in irgend einer anderen Religion spricht. Die US-Regierung
würde
in Bezug auf keine andere Religion solch ein obszönes Konzept
unterstützen.
Deshalb stellt die Bevorzugung und Unterstützung, die US-Gerichte und
die
US- Regierung der Scientology-Organisation dabei gewähren, ihre Opfer
zu
verfolgen und zu versklaven, praktisch die Erhebung von Scientology zur
Amerikanischen
Staatsreligion dar.
Was Scientology, mit Unterstützung der US-Regierung, Armstrong
antut -
und hunderten anderer Bürger wie ihm-, ist eigentlich besonders
verboten:
durch die "Establishment Clause" des Ersten Zusatzes zur US-
Verfassung
("First Amendment"). Aber bis jetzt hat noch kein einziger
offizieller
US-Vertreter gegen solche Behandlung Einspruch erhoben.
Armstrong ist jetzt in Deutschland, wo Scientology als eine
Organisation mit
kriminellem Potential bekannt ist, wo die Verfassung des Landes nicht so
leicht
mißachtet werden kann und wo er die grundgesetzlich garantierte
Freiheit
hat, auf die fortgesetzten Angriffe der Scientology-Organisation zu
reagieren.
Kontakt:
Gerry Armstrong
Dialog Zentrum Berlin
Heimat 27
D-14165 Berlin-Zehlendorf
Tel: +49-030-847-23958
gerry@gerryarmstrong.org