In den frühen 70iger Jahren führte der IRS seine eigenen
Prüfungen
durch und stellte dabei fest, dass Hubbard der Kirche Millionen von
Dollar entzog,
dieses Geld über dubiose Firmen in Panama wusch und auf seine
eigenen Konten
in der Schweiz überwies. Überdies haben Kirchenmitglieder, die
Dokumente
der IRS stahlen falsche Steuerrückzahlungsbelege hinterlassen und
damit die
Mitarbeiter der Behörde in Schwierigkeiten gebracht. Ende 1985
haben hochrangige
Aussteiger Hubbard beschuldigt mehr als 200 Millionen Dollar von der
Kirche gestohlen
zu haben weshalb der IRS Hubbard des Steuerbetrugs beschuldigte.
Mitglieder von
Scientology „arbeiteten Tag und Nacht“ um all die Dokumente
zu vernichten,
die der IRS angefordert hatte, so die Aussteigerin Aznaran, die an der
Aktion
teilgenommen hatte. Hubbard, der sich für fünf Jahre versteckt
hielt,
starb bevor der Fall zur Verhandlung kommen konnte.
Heute erfindet die Kirche neue kostspielige Dienste mit dem gleichen
Eifer
wie ihr Gründer. Die Doktrin von Scientology warnen, dass sogar
Mitglieder,
die „clear“ sind und somit von ihren Engrammen befreit, sich
in ernster
geistiger Gefahr befinden, es sei denn sie nehmen an immer höheren
und teueren
Kursen teil. Gemäß der letzten Preisliste der Kirche mü
ssen Anfänger
– „rohes Fleisch“ (raw meat), wie Hubbard sie genannt
hat –
für Auditing - Sitzungen mehr als 1.000 Dollar die Stunde bezahlen
oder 12,500
Dollar für12 ½ Stunden „Intensive.“
 |
| HARRIET BAKER, 73,
LOST HER HOUSE
after Scientologists learned it was debt free and arranged a $45,000
mortage,
which they pressured her to tap to pay for auditing. They had approached
her after
her husband died to help "cure" her grief. When she couldn't
repay the
mortage, she had to sell. |
Psychiater sagen, dass solche Sitzungen ähnlich wie Drogen
wirken und
durch Bewußtseinskontrolle euphorische Zustände hervorrufen
können,
die dazu führen, dass die Kunden immer wieder kommen und mehr
wollen. Um
ihre Gebühren zu bezahlen können Neueinsteiger durch Anwerben
von weiteren
Mitgliedern das entsprechende Geld verdienen, selber Auditoren werden
(Miscavige
machte dies im Alter von 12 Jahren) oder sich als Mitarbeiter der Kirche
verpflichten,
dafür freie Beratung bekommen und im Austausch einen Vertrag ü
ber „eine
Million Jahre“ unterschreiben. „Stellen sie sicher, dass
immer eine
hohe Anzahl von Personen vorhanden ist“, erklärt Hubbard
nachdrücklich
seinen Mitarbeitern in einem seiner Bulletins. „Macht Geld. Macht
mehr Geld.
Bringt andere dazu Geld zu machen. Wie auch immer ihr sie dazu bringt,
machen
sie es.“
Harriet Baker bekam die harte Art wie Scientology Geschäfte mit
der Religion
macht zu spüren. Als Baker 73 Jahre war und ihren Mann durch Krebs
verlor,
tauchte ein Scientologe bei ihr zu Hause in Los Angeles auf und bot ihr
für
1.300 Dollar ein Auditing - Paket an, das ihren Kummer heilen
würde. Als
die Kosten dann auf 15.000 Dollar stiegen, entdeckte der Scientologe,
dass ihr
Haus schuldenfrei war. Sie arrangierten eine Hypothek von 45.000 Dollar
und zwangen
Baker das Geld für weiteres Auditing zu verwenden bis die Kinder
von Baker
ihrer Mutter zur Hilfe kamen und sie aus ihrer Benommenheit heraus
holten. Letzten
Juni verlangte Baker 27.000 nicht verbrauchte Dollar zurück, worauf
umgehend
zwei Sekten-Mitglieder unangemeldet mit einem E-Meter bei ihr vor der
Tür
standen, um sie zu verhören. Baker erhielt ihr Geld nicht zurü
ck und
mußte, durch den finanziellen Engpass im September ihr Haus
verkaufen.
 |
|
Noah Lottick |
Bevor Noah Lottick sich selber umbrachte, hatte er für seine
kirchliche
Beratung schon über 5.000 Dollar bezahlt. Auch sei
n
Verhalten war seltsam geworden. Einmal erwähnte er seinen Eltern
gegenüber,
dass sein Mentor bei Scientology seine Gedanken lesen könne. Als
sein Vater
einen ernsthaften Herzanfall erlitt, bestand Noah darauf, dass dies
lediglich
psychosomatisch begründet sei. Fünf Tage bevor er sprang,
stürmte
er bei seinen Eltern ins Haus und wollte wissen, warum sie „
falsche Gerüchte“
über ihn verbreiten würden – eine Einbildung, die seinen
Vater
letztlich dazu veranlaßte einen Psychiater anzurufen.
Es war zu spät. „Von Nohas Freunden bei Dianetik“
stand auf
der Karte an einem Blumengebinde zu Lotticks Beerdigung. Allerdings kam
kein Mitarbeiter
von Scientology um sich zu zeigen. Eine Woche früher hatten lokale
Kirchenmitarbeiter
Lottiks Eltern zu einer außergewöhnlichen Besichtigung ihres
Zentrums
eingeladen. Ein führender Mitarbeiter des Kults erzählte den
Eltern
von Noah dass ihr Sohn einige Stunden in der Kirche gewesen sei bevor er
verschwand
– aber diese Geschichte bestritt die Kirche sobald die Person
identifiziert
war. Um bei der Wahrheit zu bleiben, der Kult feilschte sogar mit den
Lotticks
wegen 3.000 Dollar, die der Sohn schon bezahlt und niemals verbraucht
hatte, indem
sie behaupteten Noha hätte damit eine „Spende“ gemacht.
Die Kirche hat Hunderte von Einrichtungen und Dienstleistungen
erfunden und
ihre Mitglieder dazu gedrängt hierfür „Spenden“ zu
machen.
Wenn sie Schwierigkeiten haben sollten sie möglichst schnell
„die Brücke
hochgehen“, denn dies sind die Stufen die zur Erleuchtung fü
hren? Dann
können sie ihren Fall für die einfache „Spende“
von 1.250
Dollar überprüfen lassen. Wollen sie wissen „warum ein
Thetan
am physischen Universum festhält“? Versuchen sie es mit 52,
auf Band
festgehaltenen Reden von Hubbard aus dem Jahre 1952 mit dem Titel
„Ron’s
Philadelphia Doctorate Course Lectures“ für den Preis von
2.525 Dollar.
Als nächstes: neun andere Serien der gleichen Art. Für den
Sammler in
Gold und Leder gebundene Editionen von 22 von Hubbards Büchern (und
Bücherstützen)
mit Themen, die sich von der scientologischen Ethik bis hin zu
Strahlungen bewegen,
das ganze für nur 1.900 Dollar.
Um mit Einfluss und durch Lockmittel zahlreiche Anhänger zu
gewinnen,
hat sich Scientology in verschiedene Frontgruppen und finanzielle
Betrügereien
aufgeteilt. Darunter sind:
Consulting. Sterling Management Systems, gegründet 1983,
sind
in den letzten Jahren vom Inc. Magazine als eines der am schnellsten
wachsenden
Privatunternehmen Amerikas genannt worden (geschätzte Einnahmen
1988: 20
Millionen Dollar). Sterling versendet regelmäßig kostenlose
Kettenbriefe
(Rundschreiben) an mehr als 300,000 „health-care professionals,
meist Zahnärzte,
verbunden mit dem Versprechen ihr Einkommen dramatisch zu verbessern.
Die Firma
bietet Seminare und Kurse an, die ganz typisch [für Scientology]
10.000 Dollar
kosten. Aber das wirkliche Ziel von Sterling ist es, neue Kunden fü
r Scientology
zu gewinnen. „Die Kirche hat ein verfaultes Produkt, deshalb
bieten sie
es als etwas besonderes an“ sagt Peter Georgiades, ein Anwalt aus
Pittsburgh,
der Opfer von Sterling vertritt. „ Es ist eine Art von wechselndem
Köder“.
Der Gründer von Sterling, der Zahnarzt Gergory Hughes wird derzeit
von dem
kalifornischen Zahnärzteverband auf Unfähigkeit ü
berprüft.
Neun Gerichtsverfahren wegen Pfusch sind gegen ihn anhängig (sieben
davon
sind beigelegt) überwiegend wegen Kiefernorthopädischer Arbeit
bei Kindern.

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view (169 k)
Viele Zahnärzte, die unfreiwillig in den Kult hinein gezogen
wurden beabsichtigen
entsprechende Gerichtsverfahren einzuleiten. Zahnarzt Robert Geary aus
Medina/Ohio,
der ein Sterling - Seminar 1988 besuchte, musste „den aller
höchsten
Druck von Verkaufspraktiken, den er je erlebt hat“ über sich
ergehen
lassen. Offizielle Mitarbeiter von Sterling erzählten Geary, 45,
dass ihre
Firma nichts mit Scientology zu tun hat. Aber Geary behauptete, dass sie
ihn schließlich
doch davon überzeugten, dass er und seine Frau Dorothy persö
nliche Probleme
hätten, die Auditung notwendig machen würden. Wie die Gearys
berichten
haben sie in über fünf Monaten 130.000 Dollar für Service
gespendet
plus 50.000 Dollar für Bücher mit echtem Goldrand und
persönlicher
Unterschrift von Hubbard. Geary mußte nicht nur darum
kämpfen, dass
Scientologen nicht einfach seine Bank anrief um den Rahmen seiner
Kreditkarte
zu erhöhen, sondern sie fälschten auch seine Unterschrift auf
einer
20.000 Dollar Kredit Anfrage. „Es war irrsinnig“ erinnert er
sich.
„Ich bekam noch nicht mal eine Rechnung für all das was ich
bezahlt
hatte.“ Die Gearys behaupten sogar, dass Scientologen Dorothy zwei
Wochen
als Geisel in einer Berghütte festgehalten haben, worauf sie wegen
eines
nervlichen Zusammenbruchs im Krankenhaus behandelt werden musste.
 |
| THE ROWE FAMILY
SPENT $23,000
on Dianetics treatment. Like many dentists, Glover Rowe was drawn in by
Sterling
Management, which does not publicize its ties to Scientology.
|
Letzten Oktober brachte Sterling für einen anderen Zahnarzt,
Glover Rowe
aus Gadsden, Ala. und seine Frau Dee, schlechte Neuigkeiten. Tests
zeigten, dass
die Praxis von Glover bergab gehen würde und Dee ihr Kind quä
len würde,
wenn sie nicht für Auditing unterschreiben würden. Im den
nächsten
Monaten flogen die Rowes nach Glendale, Kalifornien, wo sie täglich
zwischen
einem örtlichen Hotel und dem Dianetic Zentrum hin und her
pendelten. „Wir
dachten, dass sie überaus fähige Leuten sind, weil es den
Anschein hatte,
dass sie sehr viel über uns wußten“, erinnert sich Dee.
„Dann
stellten wir fest, dass unser Hotelzimmer offensichtlich abgehört
wurde.“
Nach Abschluß in dem Zentrum waren wir um 23.000 Dollar ärmer
sagten
die Rowes und zudem wurden sie von Scientologen zu Fuß und per
Auto verfolgt.
Zahnärzte waren aber nicht die Einzigen mit Risiko. Scientology
setzte ebenso
bei Chiropraktikern, Fußpflegern und Tierärzten an.
Beeinflussung der Öffentlichkeit. Eine Richtung, „
The Way
to Happiness Foundation“, hat in Tausenden von öffentlichen
Schulen
der Nation mehr als 3,5 Millionen Kopien des Heftes, das Hubbard ü
ber Moral
geschrieben hat, verteilt. Die Kirche nannte diesen Plan „das
größte
Verbreitungs-Projekt in der Geschichte von Scientology.“ Applied
Scholastics
ist der Name einer anderen Truppe, die versucht Hubbards Lernprogramm an
den öffentlichen
Schulen zu installieren, insbesondere solche, die von Minderheiten
besucht werden.
Die Gruppe plant auch einen Campus von 1.000 Morgen, wo sie die Erzieher
in den
verschiedenen Methoden von Hubbard trainieren will. Die hinterhä
ltig genannte
„Citizens Commission on Human Rights“ ist eine Gruppe von
Scientology,
die Krieg führt gegen die Psychiatrie, ihre primären
Mitbewerber. Die
Kommission stellt typische Berichte zusammen, die insbesondere der
Diskreditierung
von verschiedenen Psychiatern, sowie auch im allgemeinen dienen soll.
Das CCHR
steht auch hinter dem umfassenden Krieg gegen Eli Lilly, dem Hersteller
von Prozac,
das meistverkaufte Antidepressiva der Nation. Trotz geringer Beweise
behaupten
die Gruppenmitglieder – die sich selber „Psychbusters“
nennen
- , dass Prozac in den Mord oder Selbstmord treibt. Durch Massen-
Postversand,
Auftreten in Talk schows und starkem lobbying, verhindert das CCHR immer
wieder
den Verkauf des Arzneimittels und half Dutzende von Klagen gegen Lilly
anzustrengen.
Eine andere, Scientology verbundene Gruppe, der „Verband der
besorgten
Geschäftsmänner von Amerika“ veranstaltet Anti-Drogen
Kampagnen
und vergibt Gelder von 5.000 Dollar an Schulen als eine Möglichkeit
um Studenten
anzuwerben und die Gunst der zuständigen Ausbildungsbeamten zu
erhalten.
Der Senator von West Virginia, John D. Rockefeller IV empfahl 1987 die
CBAA unbeabsichtigt
in die Senats-Sitzung. Letzten August war der Autor Alex Haley der
Hauptsprecher
beim jährlichen Auszeichnungsbankett in Los Angeles. Haley sagte:
„Ich
wusste nicht viel über die Gruppe, ich bin Methodist.“
Unwissenheit
über Scientology kann beschämend sein: vor zwei Monaten
verkündete
der Gouvernor von Illinois, Jim Edgar, den 13 März zum L. Ron
Hubbard Tag,
und zwar mit der Feststellung, dass der Gründer von Scientology
„ den
menschlichen Verstand von Aberrationen geheilt hat." Er erklä
rte die
Proklamation Ende März für ungültig, als er gehört
hatte,
wer Hubbard wirklich war.
Gesundheitswesen. HealthMed, eine Kette von Kliniken, die von
Scientologen
betrieben werden, fördern ein aufwendiges und übertriebenes
System von
Saunagängen, Übungen und Vitaminen, die von Hubbard entworfen
wurden,
um den Körper zu reinigen. Experten bezeichnen das Ganze als
Quacksalberei
und potentiell schädlich, dennoch bittet HealthMed die
Gewerkschaften und
öffentliche Agenturen um Verträge. Diese ganze Reihe ist in
einem neuen
Buch zusammen gefasst, Diät für einen vergifteten Planeten,
veröffentlicht
von dem Journalisten David Steinmann, der die Schlussfolgerung zieht,
dass eine
Anzahl des herkömmlichen Essens (unter ihnen: Nüsse, Bluefish,
Pfirsiche
und Hüttenkäse) gefährlich ist.
Der frühere Stabsarzt General C. Everett Koop bezeichnete das
Buch als
„Unsinn“ und der Arzneimittelverband gab im Oktober ein
Papier heraus,
indem festgestellt wird, dass Steinmann seine Angaben verzerrt.
HealthMed ist
ein Tor in Scientology und Steinmanns Buch ist ein Mechanismus dazu sagt
der Arzt
William Jarvis, der Vorsitzende der Nationalen Vereinigung gegen Betrug
im Gesundheitswesen.
Steinmann, der Hubbard vorzugsweise als „Forscher“
beschreibt, bestreitet
jegliche Verbindung zu Kirche und stellt fest, „HealthMed hat
keine, mir
bekannte Verbindung zu Scientology.“
Drogenbekämpfung. Hubbards Behandlung mittels Reinigung
sind die
Hauptstützen von Narconon, eine Reihe von Niederlassungen von
Scientology
mit 33 Centren zur Bekämpfung von Alkoholismus und Drogenabhä
ngigkeit
– einige davon in Gefängnissen unter dem Namen „
Criminon“
– in 12 Staaten. Narconon, ein klassisches Zugpferd um Sü
chtige in
den Kult zu bringen, plant nun etwas zu eröffnen, was sie als
weltgrößte
Behandlungs - Centrum bezeichnen, eine 1.400 Betten- Einrichtung in
einem Indianer-Reservat
nahe Newkirk, Okla. (pop.2.400) Bei einer Zeremonie 1989 in Newkirk, hat
die Vereinigung
für „Better Living and Education“ Narconon einen Scheck
von 200.000
Dollar übergeben sowie eine Studie, die deren Arbeit lobte. Wie
sich herausstellte
war die Vereinigung ein Teil von Scientology selber. Heute kämpft
die Stadt
darum, den Kult wieder los zu werden, der durch solche Taktiken wie den
Einsatz
von Privatdetektiven den Bürgermeister und die örtlichen
Zeitungen schikaniert.
Finanzielle Betrügereien. Drei Scientologen aus Florida,
einschließlich
Ronald Bernstein, ein großer Spender in die „Kriegs-
Kasse“ der
Curch Internatioal, wurden im März für schuldig befunden ihr
Geschäft
mit seltenen Münzen als Geldwäsche benutzt zu haben. Durch
andere notorische
Aktivitäten von Scientologen ging die Börse von Vencouver
immer weiter
nach unten (siehe Kasten), umfassten Planungen den operativen Eingriff
in die
Welt-Bank um Einfluss auf den Internationalen Währungsfond sowie
auf die
Import und Export Bank der U.S. zu nehmen. Der angebliche Zweck dieses
Planes
war Insider-Informationen zu gewinnen und zu erfahren welchen Lä
ndern Kredite
gewährt wurden und es dadurch mit Scientology verbundenen
Geldhändlern
zu ermöglichen durch kurzfristige Geldankäufe der jeweiligen
Landeswährung
illegale Gewinne zu machen.
An der Börse erzeugte diese Praxis der kurzfristigen Ankä
ufe von
Anteilen öffentlicher Gesellschaften die Hoffnung, dass die Preise
nach unten
gehen, bevor die Aktien auf dem Markt gekauft werden müssen und zum
Herausgeber
zurückgehen. Die Gebrüder Feshbach aus Palo Alto, Calif.
– Kurt,
Joseph und Metthew – brachten es zu den führenden
Kurzaufkäufern
der U.S. mit 500 Millionen Dollar under management. Die Feshbachs
befehligten
ungefähr einen Personalstand von 60 Angestellten und behaupteten
bessere
Gewinne gemacht zu haben als der überwiegende Dow Jones
Durchschnitt für
die Industrie im Jahre 1980. Und sie sagten, dass sie das Alles den
Lehren von
Scientology verdanken, deren „Kriegskasse“ mehr als 1
Million Dollar
von der Familie erhielt.
Die Feshbachs übernehmen auch die Taktik der Kirche; die
Brüder sind
der Terror der Devisen-Börse. In Kongress-Anhörungen im Jahre
1989 behaupteten
verschiedene Führer von Gesellschaften, dass verdeckte Mitarbeiter
der Feshbachs
falsche Informationen bei Regierungsbehörden gestreut haben und
zwar in verschiedenen
Variationen – ebenso wie offizielle Beamte der Wechselkommission
–mit
dem Ziel ihre Gesellschaften zu diskreditieren und die Aktien nach unten
zu treiben.
Michael Russell, der eine Reihe von Wirtschaftszeitungen leitete,
bezeugte, dass
ein Mitarbeiter von Feshbach seine Banker angerufen und sich in seine
Kredite
eingemischt hat. Manchmal beauftragten die Feshbachs Privatdetektive um
bei Firmen
nach Schmutz zu suchen, den sie dann bei Wirtschaftsreportern, Brokern
und Kapital-Managern
streuten.
Die Feshbachs, die Jackets mit der Aufschrift „stock
Busters“ trugen,
behaupteten ihre Geschäfte seien sauber. Aber als Teil einer
laufenden Untersuchung
über möglichen Insider Handel an der Börse ermittelten
Bundesbeamte,
ob die Feshbachs vertrauliche Informationen von Angestellten der FDA
erhalten
haben. Es scheint, dass die Brüder sich dem Krieg von Scientology
gegen die
Psychiater und die Ärzte anschließen: viele ihrer Ziele sind
Hersteller
in der Gesundheitsindustrie sowie Bio-Technologie Firmen. „
Rechtlich zulässige
kurzfristig angelegte Verkäufe bewirken einen Dienst an der Ö
ffentlichkeit,
indem sie den Kurs von zu hoch bewerteten Aktien regulieren“ sagt
Robert
Flaherty, der Redakteur einer Aktien-Zeitschrift und harter Kritiker der
Gebrüder.
"„Aber die Feshbachs haben den Punktestand für einen
guten Start
kaputt gemacht.“
Gelegentlich landen Scientologen, die solche gewagten Unternehmen
durchführen
im Gefängnis. Letzten August trat ein früherer Anhänger
namens
Steven Fishman eine fünfjährige Gefängnisstrafe in
Florida an.
Sein Verbrechen: Entwenden von Blankoformularen zur Aktienzeichnung bei
seinem
Arbeitgeber, einem bedeutenden Unternehmen im Aktienhandel, um diese als
Beweis
zu benutzen für entsprechende Klagen in Dutzenden von
erfolgereichen Gerichtsverhandlungen
als Inhaber der Aktien. Fishman machte zwischen 1983 und 1988 auf diese
Weise
ungefähr 1 Million Dollar Gewinn und verwendete an die 30% seiner
Einnahmen
für Bücher und Vorträge von Scientology.
Scientology bestreitet jegliche Verbindung zu Fishmans Coup, eine
Behauptung,
der sowohl von Fishman wie von seinem langjährigen Psychiater Uwe
Greetz,
einem prominenten Hypnotiseur aus Florida, widersprechen. Beide Mä
nner behaupten
bei ihrer Verhaftung, dass Fishman den Befehl von Kirche hatte, Greetz
zu töten
und dann den „EOC“, oder End of cycle anzuwenden, was im
Kirchenjargon
Suizid bedeutet.
Buchveröffentlichungen. Die Unruhestiftung von
Scientology hat
sogar die Buchindustrie erreicht. Seit 1985 sind etwa ein Dutzend
Bücher
von H ubbard, gedruckt von einem Unternehmen der Kirche, auf der
Bestseller Liste.
Sie bewegen sich von einer 5.000 Seiten sci-fi decology (Black Genesis,
The Enemy
Within, An Allien Affair) bis zu dem 40 Jahre alten Buch Dianetik. 1988
wurde
der tote Autor in den wöchentlich erscheinenden Listen mit seinem
Buch Dianetik
für 100 aufeinanderfolgende Wochen als Bestseller aufgeführt.

Kritiker zerreißen die meisten Bücher von Hubbard als
nicht lesbar,
während Aussteiger behaupten, dass in manchen Fällen Insider
der Kirche
die wirklichen Autoren wären. Jedenfalls hat Scientology eine ganze
Armee
von Anhängern ausgesandt um die Bücher der Gruppe zu kaufen,
und zwar
in solch bedeutenden Buchketten wie B. Dalton und Waldenbooks, um die
Illusion
eines Bestseller Autors aufrecht zu erhalten. Ein früherer Manager
von Dalton
sagt, dass einige Bücher in seinem Geschäft ankommen, die noch
den Preisaufkleber
der Ladenkette haben, was bedeutet, dass Kopien wieder verwendet werden.
Scientology
behauptet, dass der Verkauf der Bücher von Hubbard weltweit auf 90
Millionen
gestiegen sind. Das Programm dient dazu Gewinne und Glaubwürdigkeit
zu zeigen
und ist gekoppelt mit Radio und TV Reklamekampagnen, so gut wie noch nie
da gewesen
in der Buch Industrie.
Scientology verwendet enorme Ressourcen um seine Feinde zu
zerschlagen. Im
Jahre 1986 wurden Hubbard und seine Kirche zum Thema in vier
unfreundlichen Büchern,
herausgegeben von kleinen mutigen Verlegern. In jedem Fall wurden die
Schriftsteller
belästigt und verklagt. Einer der Richtlinien von Hubbard ist, dass
alle
erkannten Feinde „Freiwild“ sind und daher „betrogen,
verfolgt,
belogen oder zerstört werden können.“ Alle, die die
Kirche kritisieren,
Journalisten, Ärzte, Anwälte und selbst Richter finden sich in
Prozesse
verwickelt wieder, beobachtet von Privatdetektiven, erfundener
Verbrechen beschuldigt,
oder sie werden verprügelt oder mit dem Tod bedroht. Die
Psychologin Margaret
Singer, 69, eine ausgesprochene Kritikerin von Scientology und
Professorin an
der Universität von Kalifornien Berkeley, reist seither unter einem
anonymen
Namen um Belästigungen zu vermeiden.
Nachdem die Los Angeles Times letzten Sommer eine negative Serie
über
die Kirche veröffentlicht hat, gab Scientology ungefähr eine
Million
Dollar aus, um den Namen der Reporter auf Hunderten Reklametafeln und
Bus-Plakaten
zu veröffentlichen. Über ihren Namen waren Zitate, die aus dem
Zusammenhang
gerissen waren und die Kirche in einem positiven Licht zeigten.
Die gefürchtetsten Befürworter der Kirche sind ihre
Anwälte.
Hubbard warnte seine Anhänger in Schreiben „sich vor
Anwälten
zu hüten, die ihnen erzählen nicht zu klagen...“der
Zweck der
Klage ist viel mehr zu belästigen und zu entmutigen, denn zu
gewinnen.“
Ergebnis: Scientology brachte Hunderte von Klagen gegen seine erkannten
Feinde
vor und zahlt heute eine Summe von ungefähr 20 Millionen Dollar
jährlich
an mehr als 100 Anwälte.
Eines der legalen Ziele von Scientology ist es, die Gegenseite
bankrott zu
machen oder sie mit Papier zu begraben. Die Kirche führt allein
derzeit 71
Gerichtsverfahren gegen den IRS. In einem dieser Gerichtsverfahren,
Miscavige
vs. IRS, wurde von den U.S verlangt einen Index von 52.000 Seiten
Dokumenten zu
produzieren. Michael Flynn, Anwalt aus Boston, der Opfern von
Scientology von
1979 bis 1987 half, wurde persönlich mit 14 unsinnigen
Gerichtsverfahren
belegt, die alle abgewiesen wurden. Ein anderer Anwalt, Joseph Yanny,
glaubt,
dass die Kirche „die Gerechtigkeit und das Rechtssystem so
untergraben hat,
so das es in keinem Gerichtssaal mehr zur Gerechtigkeit kommen
kann.“ Er
sollte es wissen: Yanny vertrat den Kult bis 1987, als er, wie er selbst
sagt,
gefragt wurde Mitarbeitern der Kirche dabei zu helfen medizinische
Berichte zu
stehlen um damit den Gegenanwalt zu erpressen (der stattdessen angeblich
verprügelt
wurde). Seit Yanny seine Vertretung für die Kirche nieder gelegt
hat, war
er Ziel von Todesdrohungen, Gerichtsverfahren und anderen Belä
stigungen.
Die Kritiker von Scientology kämpfen dafür, dass die U.S
etwas gegen
die Kirche unternehmen müssen und zwar ganz gezielt. „Ich
möchte
wissen, wo unsere Regierung ist?“ fragt Toby Plevin ein Anwalt aus
Los Angeles,
der Oper vertritt. „Die Prozesse sollten nicht von Privatklä
gern geführt
werden müssen, weil die Gott weiß welche Ängste haben in
solche
Sachen verwickelt zu werden.“ Aber offizielle Gerichtsbeamte sind
auch umsichtig.
„Jeder Ermittler ist sehr vorsichtig, geht wie auf rohen Eiern,
wenn es
um die Kirche geht,“ sagt ein Polizeibeamter aus Florida, der den
Kult seit
1988 beobachtet hat. „Es bedarf außerordentlicher
Anstrengungen sowie
viel Geld und viel Arbeitskraft.“
Eine der Behörden, die Scientology den meisten Kummer bereitet
ist der
IRS, dessen Beamte angedeutet haben, dass die Nachfolger von Hubbard
möglicherweise
die Kirche ausbeuten. Seit 1988, als der oberste Gerichtshof der U.S.
die Aufhebung
der Steuerbefreiung des Kults bestätigte, begann eine massive
Untersuchung
der Zentren der Kirche im ganzen Land. Ein Mitarbeiter des IRS, Marcus
Owens,
hat geschätzt, dass etwa Tausend Angestellte des IRS damit befasst
waren.
Ein anderer Mitarbeiter sprach in einem internen IRS - Papier voll
Hoffnung von
einem „weitesten Zerfall“ der Kirche. Ein kleiner aber sehr
hilfreicher
Lichtblick tat sich letzten Juni auf, als ein Bundesgericht feststellte,
dass
zwei Kassetten als Beweismittel dienten, die eine Unterhaltung zwischen
Mitarbeitern
der Kirche und ihren Anwälten enthielten, wobei es um den Plan
eines „zukünftigen
Betrugs“ gegenüber dem IRS ging.
Die IRS und das FBI haben Aussteiger aus Scientology über ihre
letzten
drei Jahre befragt um somit Beweise für eine größere
Gaunerei
zu finden, die offensichtlich letzten Sommer abgelaufen ist.
Bundesbeamte beklagen,
dass das Justizministerium nicht bereit ist genügend Geld zur
Verfügung
zu stellen das benötigt wird für entsprechende Wege im Krieg
gegen Scientology
oder für Gegenmaßnahmen bezüglich der notorischen
„Jihads“
gegen einzelne Beamte. „Nach meiner Auffassung führt die
Kirche eine
der effektivsten Geheimdienst-Operationen der U.S. aus und konkurriert
damit sogar
mit dem FBI,“ sagt Ted Gunderson, ein ehemals leitender Beamter
des FBI-Büros
in Los Angeles.
Ausländische Regierungen haben sich energisch gegen die
Organisation zur
Wehr gesetzt. In Kanada wird die Kirche und neun Mitglieder im Juni vor
Gericht
gestellt wegen Diebstahls von Regierungsdokumenten (viele von ihnen
wurden bei
einer Durchsuchung der Kirche in Toronto sichergestellt). Scientology
schlug vor,
1 Million Dollar an Bedürftige zu zahlen, wenn der Fall eingestellt
würde,
aber Kanada schlug das Angebot aus. Seit 1986 haben Behörden in
Frankreich,
Spanien und Italien mehr als 50 Zentren von Scientology durchsucht.
Anhängige
Klagen gegen mehr als 100 Kirchenmitglieder in Übersee
schließen Betrug,
Erpressung, Kapitalflucht, Zwang, illegale medizinische Praktiken sowie
Ausbeutung
von geistig abhängigen Personen ein. In Deutschland haben letzten
Monat führende
Politiker den Kult beschuldigt dass er versucht habe eine führende
Partei
zu unterwandern und zudem noch eine enorme Anwerbungskampagne im Osten
durchzuführen.
Manchmal genießen die größten Eiferer der Kirche
sogar eine
Art Schutz. Der Leinwandstar Travolta, 37, diente lange als
inoffizieller Sprecher
von Scientology obwohl er 1983 einer Zeitschrift gesagt hatte, dass er
gegen das
Management der Kirche sei. Hochrangige Aussteiger behaupten Travolta
habe lange
befürchtet, dass bei einem Ausstieg seinerseits Details seines
sexuellen
Lebens publik gemacht werden würden. „Er fühlte sich
eingeschüchtert
bezüglich dieser Möglichkeiten und sagte es mir auch so,
“ erinnert
sich William Franks, der ehemalige Vorsitzende der Kirche. „Es gab
keine
direkten Drohungen, die gemacht wurden, es war mehr indirekt. Wenn sie
weggehen
beginnen sie sofort alles auszugraben.“ Frank war 1981 gefeuert
worden da
er versucht hatte die Kirche zu reformieren.
Der ehemalige Leiter der Sicherheitsabteilung der Kirche, Richard
Aznaran,
erinnert sich, dass der Anführer von Scientology, Miscavige, sich
ständig
gegenüber seinen Mitarbeitern über Travoltas angebliche
wechselnde homosexuelle
Beziehungen lustig machte. In diesem Punkt gegenüber Travolta eine
Drohung
auszusprechen erschein überflüssig: Letzten Mai erhielt ein
Porno-Star
100.000 Dollar von einem Boulevardblatt für die Geschichte seiner
angeblichen
zweijährigen Beziehung mit dem Star. Travolta lehnte jeden
Kommentar ab und
im Dezember wies sein Anwalt Fragen über diese Sache als „
bizarre“
ab. Zwei Wochen später verkündete Travolta seine bevorstehende
Eheschließung
mit der Scientology-Anhängerin Kelly Preston.
Kurz nach Hubbards Tod verpflichtete die Kirche Trout&Ries, eine
angesehene
Firma aus Connecticut für Marketing-Beratung, um ihnen zu helfen
ihr Ansehen
zu verbessern. „Wir waren brutal ehrlich,“ sagt Jack Trout.
„Wir
rieten ihnen mit ihrem Verhalten aufzuräumen, ihre Streiterein
einzustellen
und sogar damit aufzuhören eine Kirche zu sein. Sie wollten das
nicht hören.“
Stattdessen verpflichtete Scientology eines der größten PR-
Unternehmen
des Landes, Hill und Knowlton, deren Manager es ablehnten die lukrativen
Beziehungen
zu diskutieren. „Hill und Knowlton muss es klar sein, dass diese
Burschen
nicht an die Wand zu drücken sind,“ sagt Trout. „
Außer
wenn es sich um Geld dreht.“ Eine der hauptsächlichen
Strategien von
Scientology ist, dass das vage Argument eine Kirche zu sein und von
Religionsfeinden
verfolgt zu werden geglaubt wird. In dieser Position werden sie von der
„Amarican
Civil Liberties Union“ und der National Council of Churches“
unterstützt.
Aber letztendlich geht es Scientology einzig und allein um Geld. So
lange wie
die Gegner und die Opfer der Organisation erfolgreich niedergewalzt
werden, werden
die Manager und Anwälte von Scientology weiterhin Millionen von
Dollars durch
die erfolgreiche Mithilfe die Ziele von Scientology zu erreichen,
einstecken.
Mining Money in Vancouver
(Sidebar; Seite 54)
Eines der Geldmittel der in Los Angeles ansässigen Kirche ist
die, sich
notorisch selbst regulierende Börse in Vencouver, British Columbia,
oft auch
das Betrugs-Kapital der Welt genannt. Die Börse mit einem Vorrat
von 2.300
Penny vermeldet Umsätze von jährlich 4 Milliarden Dollar.
Örtliche
Jornalisten und Insider behaupten, dass diese gewaltige Menge von
totalen Nieten
bis hin zum Betrug reicht.
Zwei Scientologen, die dort operieren sind Kenneth Gerbino und
Michael Baybak
aus Beverly Hills, Veteranen der Kirche seit 20 Jahren und die grö
ßten
Spender an den Kult. Gerbino, 45, ist ein Geld-Manager und Verleger
eines nationalen
Newsletter für Finanzen. Er hat in Zeitschriften von Scientology
damit geprahlt,
dass er seine Erfolge an der Börse L. Ron Hubbard zu verdanken
habe. Das
sagt nicht viel: Gerbinos Empfehlungen in den Newsletters sind seit 1985
um 24
% rückläufig, während der industrielle Dow Jones sich
mehr als
verdoppelt hat. Trotzdem können Gerbinos kurzfristige Gewinne
phantastisch
sein. Eine Umfrage im letzten Oktober befand, dass Garbino der einzige
Manager
ist, der im dritten Quartal des Jahres 1990 Geld gemacht hat durch Gold
und Aktienreserven.
Im ersten Quartal des Jahres 1991 war Garbino absolut hinten an. Baybak,
49, der
eine Firma für PR betreibt, deren Personal Scientologen sind, hat
offensichtlich
keine Ethik-Probleme mit der Planung einer feindlichen Übernahme
einer Firma,
die ihn für Verbesserungen angeheuert hatte.
 |
| ATHENA GOLD'S WILLIAM
JORDAN
Cult member got cheap stock, then ran him out of the company
|
Keiner der Männer wollte für diese Story interviewt werden,
beide
drohten aber mit entsprechenden Schritten durch ihre Anwälte.
„ Was
diese Typen machen ist die Übernahme von Companies und Aktien, dann
verkaufen
sie ihre Anteile und nichts bleibt übrig,“ sagt John
Campbell, ein
ehemaliger Versicherungsanwalt, der Direktor der „Mining Company
Athena
Gold“ war bis sie von Baybak und Gerbino übernommen wurde.
Das Muster ist vertraut geworden. Das Paar förderte ein
Bergbauunternehmen,
Skylark Resources genannt, dessen Wert pro Aktie 1987 bei fast 4 Dollar
pro Stück
stand. Die Sache hielt nicht lange und die Aktien sanken auf 2 Cent das
Stück.
NETI Technologies, ein Sofware-Unternehmen wurde in der Presse als
„das
nächste Xerox“ hochgespielt und im Jahre 1984 stieg der
Markwert auf
120 Millionen Dollar mit der Hilfe von Baybak. Die Gesellschaft, die
später
zusammenbrach, wurde vor zwei Monaten an der Börse in Vencouver
gestrichen.
Baybak erschien 1989 ganz oben in den Wall Street Ventures, wo
verkündet
wurde, dass er im Besitz von 35 Tonnen seltener Briefmarken des
mittleren Ostens
sei – Wert 100 Millionen Dollar – und noch zusätzlich
der Welt
größte Sammlung von arabischen Briefmarken kaufen würde
(Wert
350 Millionen Dollar). Steven C. Rockefeller Jr., Mitglied der Ö
lfamilie
und der ehemaliger Hocky-Star Denis Potvin übernahmen
Spitzenplätze
in der Firma, sagten aber, dass sie sich zurückgezogen hätten,
als sich
herausstelle, dass die Briefmarken wertlos waren. „Die Briefmarken
sind
von einer Sand-Dünen-Nation geschaffen worden um Sammler
auszubeuten,“
sagt Michael Laurence, Herausgeber der Linn Stamp News, Amerikas
größtes
Briefmarkenjournal. Nachdem die Aktie bis 6 Dollar hochgegangen war,
begann sie
beständig zu fallen, wobei Baybak seine Anteil nach und nach
abstieß.
Heute sind sie 18 Cents wert.
Athena Gold, das aktuelle Objekt der Interessen von Baybak und
Gerbino, war
von dem Unternehmer William Jordan gegründet worden. Er wandte sich
1987
an einen etablierten Broker in Vencouver und bemühte sich darum die
Gesellschaft,
ein 4.500 Morgen Land Bergbau-Unternehmen, zu finanzieren. Der Broker
versprach
ihm ein Summe bis zu 3 Millionen Dollar aufzubringen und brachte kurz
darauf Baybak
und Gerbino mit ihn den Deal. Jordan bekam kaum etwas von dem Geld aber
die Kultmitglieder
konnten einen guten Deal verzeichnen mit billigen Aktien und Optionen.
Danach
wählten sie Direktoren, die ihnen wohl gesonnen waren und begannen
mit einer
ganzen Serie von Manövern um Jordan bezüglich seiner
Stimmrechte über
seine Aktien zu blockieren und ihn aus der Companie raus zu
drängen. „Ich
bin mein Leben lang ein ehrlicher Polizist gewesen und ich habe die
übelsten
Machenschaften gesehen und dies zählt viel,“ sagt der
ehemalige Aktieninhaber
Thomas Clark, 20 Jahre lang bei der Polizei von Reno, der sich mit
Jordan zusammen
getan hatte um zu versuchen, die Goldmine zurück zu bekommen.
„Sie
haben dem Mann sein Eigentum gestohlen.“
Mit Baybak als Vorsitzender förderten die zwei Scientologen
sowie ihre
Mitarbeiter Athena nicht immer exakt. Ein Brief an die Aktieninhaber mit
dem jährlichen
Bericht für 1990 behauptet, dass Placer Dome, eine der grö
ßten
Gold-Minen-Unternehmen in Amerika, sich verpflichtet habe mindestens
25.5 Millionen
Dollar zu investieren, um die Mine zu fördern. Das sind Neuigkeiten
für
Placer Dome. „Es gibt keinerlei Verpflichtungen,“ sagt der
leitende
Mitarbeiter von Placer, Cole Mc Farland. „Wir werden dieses Geld
nicht ausgeben,
außer wenn Umfrageergebnisse diese Ausgaben rechtfertigen.“
Baybaks Firma repräsentierte Western Resource Technologies, eine
Öl-
und Gas Kompanie in Housten, wurde jedoch im Oktober gefeuert. Lachend
erklärt
Steven McGuire, Präsident der Western Resource: „Es ist eine
P.R. Firma,
die eine P.R. Firma braucht.“ Aber McGuire hat nicht zuviel zum
Lachen,
Baybak und andere Scientologen, einschließlich der Besitzverwalter
von L.
Ron Hubbard kontrollieren riesige Aktienpakete seiner Kompanie.
(Der folgende Teil wurde nur in der Internationalen Ausgabe der TIME
veröffentlicht)
Der Druck außerhalb der U.S.
Die Präsenz von Scientology in Europa und
Kanada
von Richard Behar
In den Jahren von 1960 bis 1970 gebrauchte L. Ron Hubbard immer
wieder umgebaute
Schiffe mit ergebenen Anhängern um herum zu segeln und seine Wort
zu verkünden.
Ein Land nach dem anderen – Britanien, Griechenland, Spanien,
Portugal und
Venezuela – schlossen ihre Häfen, überwiegend wegen des
öffentlichen
Protestes. In einem Fall entzog ein Gericht in Australien der Kirche den
Status
der Religion, in einem anderen verurteilte ein Gericht in Frankreich
Hubbard in
Abwesenheit wegen Betrugs.
Heute fahren die Günstlinge von Hubbard damit fort globalen und
verheerenden
Schaden anzurichten und es kostet die Regierungen erhebliche Mühen
und Geld
dies zu verhindern. In Italien geht ein zweijähriges
Gerichtsverfahren gegen
76 Scientologen, unter ihnen der frühere Leiter der italienischen
„Kirche“,
dem Ende entgegen. Vor zwei Wochen forderte der Ankläger Pietro
Forno für
alle Beklagten, die wegen Erpressung, Betrug an „geistig abhä
ngigen“
Menschen und Steuerhinterziehung von mehr als 50 Millionen Dollar vor
Gericht
stehen, eine Gefängnisstrafe. „Alle Opfer in diesem Verfahren
haben
bei Scientology Heilung oder ein besseres Leben gesucht,“ sagte
Forno, „aber
die Scientologen sind Amateur-Psychiater, die psychologischen
Terrorismus praktizieren.“
Für einige Opfer, fügte er hinzu. „waren die Eingriffe
von Scientology
verheerend.
Der Fall in Mailand war von Eltern ausgelöst worden, da
Scientology die
Kinder im finanziellen Würgegriff hatte, die der Kirche oder
Narconon, einem
Drogenrehabilitationsprogramm, beigetreten waren. Im Jahre 1986 fü
hrte die
Steuerfahndung und eine paramilitärische Einheit der Polizei
Durchsuchungen
in 20 Städten Italiens durch, schlossen 27 Zentren von Scientology
und beschlagnahmten
100.000 Dokumente. Um sich vor Gericht zu verteidigen hat der Kult
einige von
Italiens berühmtesten Anwälten verpflichtet.
In Kanada benutzt Scientology ein juristisches Team, dem auch Clayton
Ruby
angehört, einer der Spitzenanwälte des Landes für
Zivilrecht, um
sich und neun ihrer Mitglieder zu verteidigen, die im Juni in Toronto
vor Gericht
stehen. Die Anklagepunkte sind: Diebstahl von Dokumenten Scientology
betreffend,
aus dem Büro des Generalstaatsanwaltes, dem Kanadischen Verband
für
geistige Gesundheit, aus zwei Polizeiunterkünften sowie anderen
Institutionen.
Der Fall entstand durch eine überraschende Durchsuchung im Jahre
1983 in
dem Hauptquartier der Kirche in Toronto durch mehr als 100
Polizeibeamte, die
in drei gecharterten Bussen kamen; etwa 2 Millionen Seiten Dokumente
wurden während
zwei Tagen beschlagnahmt. Ruby, dessen legale Manöver den Fall
über
Jahre hinzogen, versucht eine Einstellung des Verfahren wegen „
übertriebener
Verzögerung“ zu erreichen.
 |
| This cult means business: ad
on a Paris
building for Dianetics. Below, the books are stacked by Scientologists
to resemble
a Rolls-Royce. |
 |
Das spanische Justizministerium hat Scientology zweimal den Status
einer Religion
verweigert, was die Verbreitung der Kirche jedoch nicht unterbunden hat.
Im Jahre
1989 hat das Gesundheitsministerium zwei Berichte heraus gegeben, in
denen die
Sekte „Totalitär“ und „ schlichtweg als
Scharlatanerie“
bezeichnet wurde. Im Jahr zuvor hatten die Behörden 26
Kirchenzentren durchsucht
was zur Folge hatte, dass 11 Scientologen wegen Verfälschung von
Berichten,
Ausübung von Zwang und Kapitalflucht vor Gericht gestellt wurden.
„Der
tatsächliche Gott dieser Organisation ist Geld,“ sagte der
Friedensrichter
von Madrid, Jose Maria Vasquez Honrubia, bevor er den Fall an ein
nächst
höheres Gericht abgab, weil er für ihn zu komplex war. Eugene
Ingram,
ein Privatdetektiv, der für Scientology arbeitet, behauptet, dass
er dafür
gesorgt habe, dass Honrubia der Fall entzogen wurde, da dieser nicht
öffentliche
Dokumente an die Presse gegeben habe.
In Frankreich führte ein Todesfall dazu die Regierung zum
Handeln zu bringen:
16 Scientologen wurden letztes Jahr wegen Betrug und „Mittä
terschaft
bei illegalen medizinischen Praktiken“, was den Tod eines
Industriedesigner
aus Lyon zur Folge hatte, angeklagt. In dem Haus des Opfers fanden
Ermittler Medikamente,
die ihm angeblich von der Kirche ohne jegliche ärztliche Beratung
verabreicht
wurden. Unter den Angeklagten in diesem Fall ist auch der Präsident
der Niederlassung
von Scientology in Frankreich und der Führer des Pariser Celebrity
Center,
die sich um berühmte Mitglieder bemühen.
Außerhalb der U:S scheint Scientology am aktivsten in
Deutschland zu
sein, wo der Generalstaatsanwalt des Staates Bayern den Kult als „
deutlich
totalitär“ gebrandmarkt hat und dabei auf die „
wirtschaftliche
Ausbeutung der Kunden, die darin verstrickt sind“ abzielte. Im
Jahre 1984
durchsuchten an die 100 Polizeibeamte die Kirche in München. Zur
Zeit bemühen
sich städtische Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit Steuerinspektoren
der U.S
um den Nachweis dafür, dass der Kult lediglich ein auf Gewinn
ausgerichtetes
Unternehmen ist. In jüngster Zeit bemühen sich Mitarbeiter der
Stadt
Hamburg darum Scientology die Steuerreduzierungen zu entziehen, wä
hrend Parlamentsabgeordnete
nach kriminellen Vorgängen suchen. Noch in einem anderen Bereich
verbinden
sich Kirche und Management von Beratungsunternehmen und zwar über
die Infiltration
von kleinen und mittleren Betrieben in ganz Deutschland, so jedenfalls
in einem
Artikel im Nachrichtenmagazin SPIEGEL beschrieben; die Berater, die ihre
Verbindung
zu Scientology verbergen, veranlassen Angestellte dazu die Methoden von
Hubbard
anzuwenden. Eine deutsche Antikult-Organisation schätzt, dass
Scientology
etwa 60 Splittergruppen hat, die im ganzen Land operieren. Deutsche
Politiker
scheinen sich auch mit den Eiferern von Hubbard zu beschäftigen. Im
März
haben die freien Demokraten, Koalitionspartner von Helmut Kohl in Bonn,
Scientology
beschuldigt, dass sie ihre Vertretung in Hamburg unterwandern wü
rden. Inzwischen
hat die größte Oppositionspartei, die Sozialdemokraten, die
Kirche
davor gewarnt Bewohner der früheren DDR auszubeuten. Selbst
Bundesbeamte
werden von der Kirche benutzt: eine Frontgruppe von Scientology
verschickte Kopien
von Hubbards Pamphlet über Moral an Mitglieder des Bundestages. Das
Büro
des Außenministers Hans-Dietrich Genscher unterstützte die
Mitteilung
von Scientology unabsichtlich: „Tatsächlich wäre die
Welt schöner,
wenn die Prinzipien, die in der Schrift, ein Leben geprägt von
Vernunft und
Verantwortung, in der Welt mehr Beachtung finden würde.“
Die Scientologen und ich
(Kasten auf Seite 57)
Seltsame Dinge scheinen denen zu passieren, die über
Scientology schreiben.
Die Journalistin Paulette Cooper schrieb 1971 ein kritisches Buch ü
ber den
Kult. Dies führte zu einer Verschwörung seitens Scientology(
Operation
Freak-Out genannt), deren Ziel es war, gemäß den Dokumenten
der Kirche,
„P.C. in die Klapsmühle oder ins Gefängnis zu
bringen.“
Fast funktionierte es: durch eine Doppelgängerin der Person Cooper
erreichten
die Scientologen 1973 eine Klage gegen sie, wegen einer Bombendrohung
gegen die
Kirche. Cooper, die in weitere 19 Gerichtsverfahren durch die Kirche
verwickelt
war, wurde schließlich 1977, nach einer Durchsuchung der Bü
ros der
Kirche in Los Angeles und Washington entlastet, da Dokumente bezü
glich des
Bombenattentats gefunden wurden. Kein Scientologe wurde je wegen diese
Sache belangt.
Wegen der Geschichte in der TIME wurden letztlich 10 Anwälte und
sechs
Privatdetektive von Scientology und seinen Anhängern damit
beschäftigt
mich zu bedrohen, zu belästigen und zu diskreditieren. Letztes
Jahr, am 12
Oktober, kurz nachdem ich mit diesem Projekt begonnen hatte, plante ich
ein Essen
mit Eugene Ingram, dem führenden Privatdetektiv der Kirche und
früheren
Polizisten. Ingram, der 1981 aus der Polizei von Los Angeles
rausgeschmissen wurde
wegen seiner Verbindungen zu Prostituierten und Drogenhändlern,
hatte mir
erzählt, dass er möglicherweise ein Treffen mit dem Boss der
Kirche,
David Miscavige arrangieren könnte. Nur einige Stunden vor dem
Essen rief
der „nationale Gerichtsberater“ Earle Cooley an und
unterrichtete
mich darüber, dass ich allein essen müsse.
 |
|
Church attorney Cooley |
Allein vielleicht, aber nicht vergessen. Am Ende des Tages erhielt
ich einen
Bericht über meinen persönlichen Kreditrahmen bei meiner Bank
-- mit
detaillierten Angaben über meinen Kontostand, meine
Kreditbelastungen auf
meinem Haus, meinen Kreditkartenzahlungen, meiner Anschrift und
Sozialversicherungsnummer
– der illegal über ein Nationales Kreditbüro namens
Trans Union
eingeholt worden war. Die angebliche Gesellschaft, die es erhalten
hatte, „Educational
Funding Services“ aus Los Angeles, gab eine Adresse an, die nur
einige Block
vom Hauptquartier der Scientology entfernt lag. Der Besitzer des
Briefkastens
ist ein Privatdetektiv mit Namen Fred Wolfson, der zugibt, dass ein
Kollege von
Ingram ihn aufgefordert habe Kreditberichte von verschiedenen Personen
anzufordern.
Wolfson sagt, dass ihm erzählt wurde, dass die Anwälte von
Scientology
„ein Gerichtsverfahren gegen die Leute führen und bemüht
sind,
alles über sie zu erfahren.“ Jetzt sagt er, „diese
Leute sind
gemein. Sie sind Vipern.“ Durch einen Anwalt lies Ingrame
darlegen, dass
er in keiner Weise in den Vorfall verwickelt sein.
Während der letzten fünf Monate, haben private Ermittler
sich an
meine Nachbarn und ehemaligen Kollegen herangemacht um sich über
mich zu
erkundigen, solche Dinge, wie meine Gesundheit (wie meine Kreditwü
rdigkeit
ist sie bestens) und ob ich je Ärger mit der Steuerbehörde
gehabt habe
(im Gegensatz zu Scientology habe ich keinen). Ein Nachbar von mir wurde
morgens
außerhalb meiner Manhattener Wohnung angesprochen und gefragt, ob
ich dort
lebe. Schließlich rief ich Cooley an, um ihn aufzufordern, dass
Scientology
mit dem Blödsinn aufhört. Er versprach mir sich darum zu
kümmern.
Danach erhielt ich eine Vorladung von einem Anwalt, da eine falsche
Darstellung
glauben gemacht hatte, dass ich Anteile an eine Kompanie besä
ße und
man mir mitteilen wollte, dass diese von Scientology übernommen
worden war
(sie drohten mir auch damit die Aufsichtsbehörde und Wechsel-
Kommission zu
verständigen). Ein enger Freund in Los Angeles erhielt einen
störenden
Anruf von einem Scientology-Mitarbeiter, der Daten über mich
abfragte –
ein Anzeichen dafür, dass der Kult möglicherweise meine
privaten Telefonaufzeichnungen
beschafft hatte. Zwei Detektive kontaktierten mich und gaben sich als
Freunde
eines sogenannten Sektenopfers aus, nur um negative Aussagen über
Scientology
von mir zu hören. Einige Teile des Gespräche wurden auf Band
aufgezeichnet,
niedergeschrieben und von der Kirche in eidesstattlichen Erklä
rungen den
Anwälten der TIME vorgelegt, um damit meine Vorurteile bezü
glich Scientology
„zu beweisen.“
Unter den Bemerkungen, die ich einem der Detektive gegenüber
machte, der
sich als „Harry Baxter“ ausgab und behauptete ein Freund der
Familie
des Opfers zu sein war, dass „die Kirche Leute im Lügen
trainiert.“
Baxter und sein Kollege waren kaum in der Position diese Angabe zu
bestreiten.
Sein richtiger Name ist Barry Silvers und er ist ein ehemaliger
Ermittler des
Justizministeriums gegen das Organisierte Verbrechen.
[Ende des Artikels]
10 Jahre später
Scientologen verlieren Klage gegen Time Magazine
17. Januar 2001
Ein US-Berufungsgericht befand, dass ein Artikel mit der Ü
berschrift „Scientology:
Kult der Habgier“ nicht mutwillig rufschädigend gewesen sei.
New York. Die Time - Titelgeschichte, an der Reporter Richard Behar
fast ein
Jahr lang recherchiert hatte, stammt aus dem Jahr 1991. Das Gericht
befand, Richard
Behar hatte nicht, wie der Kläger es als Vorwurf formulierte, unter
„absichtlicher
Vermeidung der Wahrheit“ über eine Aktienbetrügerei und
einen
versuchten Mord/Selbstmord berichtet an dem die Sekte beteiligt war.
(.........)
Sowohl der Richter der ersten wie auch der Richter der zweiten
Instanz konnten
die Sektenmeinung nicht teilen, der Reporter habe unzureichende Beweise
für
seine Behauptungen dargelegt und somit Rufmord begangen.